Drohnen im zivilen Einsatz

Mit dem Wort Drohne verbindet man normalerweise militärische Eingriffe. Unbemannte Flugobjekte, die bei Einsätzen beispielsweise fremde Gebiete ausspähen. Genau dafür wurden sie auch entwickelt. Wie das Internet und das Radio ist die Drohne aber mittlerweile auch im “normalen Leben” angekommen. Ob als Spielzeug oder als Nutzflugobjekt, um Kameraaufnahmen zu machen: Die Drohne kann tatsächlich mehr als man glaubt. Besonders die Wissenschaft profitiert davon.

Es gibt Spielzeugdrohnen zu kaufen, damit (kleine und große) Kinder beispielsweise die militärischen Aktionen nachspielen können. Diese sind ferngesteuert, man kann sie mit dem Smartphone lenken und die Drohnen können sich so verfolgen oder Kunststücke aufführen. Amazon plant, Drohnen zum Ausliefern ihrer Gepäcksendungen zu verwenden, was den Auslieferungsprozess beschleunigen würde. Gesetzliche Richtlinien müssen aber noch abgestimmt werden – schließlich wäre es sehr störend, wenn auf der Straße ständig Drohnen mit Paketen herumflögen.

Doch für den zivilen Gebrauch ist die Drohne hauptsächlich für eine Sache sehr beliebt und sehr nützlich: Zum Fotografieren. Denn durch die vielfachen Rotorenblätter, die das Drehmoment durch entgegengesetzte Drehung außer Kraft setzen, können sie senkrecht und ruhig in die Luft schweben und sich fortbewegen. Das ist bei einem Hubschrauber nicht der Fall, der immer leicht geneigt fliegt und der sich vor allem bei Start und Landung stark dreht. So können Drohnen atemberaubende und scharfe Landschaftsaufnahmen aus der Vogelperspektive schießen oder in schwer zugängliche Ecken manövriert werden, um diese auszukundschaften. In der professionellen Wissenschaft ist die Drohne schon länger erfolgreich im Betrieb, aber auch als Hobbywissenschaftler ist die Nutzung einer Drohne mit Kamera spannend, wenn beispielsweise hoch wachsende Blumen oder Vögel fotografiert werden sollen. Im Internet gibt es Shops, die Drohnen für den Hausgebrauch verkaufen, egal ob als Spielzeug, für die Wissenschaft, für Agenturen oder Hobbyfotografen, wie zum Beispiel Unternehmen wie BuyMyRobot (http://www.buymyrobot.de/Drohne-mit-Kamera). Drohnen sind schnell aufgebaut und können sofort genutzt und mit dem Smartphone verbunden werden. Kamerafahrten und Panoramaaufnahmen aus der Luft waren noch nie so einfach.

Sicherheitskontrollen in der Luftfahrt

Gerade in der heutigen Zeit wird die Sicherheit im Luftraum immer wichtiger. Im Bereich der Luftfahrt wird deswegen ein großes Maß an Sicherheitstechnik eingesetzt, um das Leben der Fluggäste zu schützen. Immer mehr Kontrollmechanismen sind deshalb mittlerweile auf Flughäfen zu finden. Die Fluggäste nehmen das dankbar auf, denn je mehr für die Sicherheit getan wird, desto entspannter ist ein Kurzstrecken- oder ein Langstreckenflug für die Passagiere und nicht zuletzt auch für den Piloten.

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Allgemeine Luftfahrt

Der Begriff „Allgemeine Luftfahrt“ ist ein Sammelbegriff für mehrere Formen der Luftfahrt. Es werden darunter die private und zivile Luftfahrt verstanden, jedoch nicht die Luftfahrtunternehmen, die international agieren. Die Allgemeine Luftfahrt umfasst zudem gewerbliche sowie private Flugreisen, die einerseits nach den Regelungen für Instrumentenflüge (IFR), andererseits nach den Regelungen für Sichtflüge durchgeführt werden. Exemplarisch können dies Flüge von Rettungshubschraubern oder auch Privatflugmaschinen sein.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass die Allgemeine Luftfahrt ein Sammelbegriff für jegliche Formen des Zivilen Luftverkehrs ist mit Ausnahme des Linien- sowie Charterverkehrs, welcher über die Fluggesellschaften abgewickelt wird. (Die Fluggesellschaften sind auch hierzulande unter dem englischen Begriff „Airlines“ bekannt). Somit ist die Allgemeine Luftfahrt der größte Bereich in der zivilen Luftfahrt, was die Anzahl der Flugmaschinen und die Anzahl der Flugbewegungen angeht. Nicht der Fall ist dies, wenn man sich auf die Zahl der Fluggäste sowie des Frachtaufkommens beschränkt.

Die Allgemeine Luftfahrt findet zum Einen im kontrollierten Luftraum statt, andererseits jedoch auch im unkontrollierten Luftraum. Was diesen Punkt betrifft, so unterscheidet sie sich hier zum Linienflug. Für das Militär oder die Allgemeine Luftfahrt sind gewöhnlich die Landeplätze zuständig, denn ein Flughafen ist in der Regel eher dem gewerblichen Luftverkehr unterstellt. Wenn doch Flüge für die Allgemeine Luftfahrt dort stattfinden, so verfügen Flughäfen meist über einen bestimmten Abfertigungsbereich, ein GAT (General Aviation Terminal).

Es ist unschwer zu erkennen, dass das Betreiben von Flugmaschinen recht kostenintensiv ist, wenn man dies mit anderen Transportmitteln und dem Aufwand, der dahinter steckt, vergleicht: Neben den Kosten der Anschaffung bzw. auch für die Instandhaltung und den Betrieb kommen weitere Faktoren hinzu, wie etwa einen Stellplatz oder Kontrollen, die vorgeschrieben sind. Segelflugzeuge sind am günstigsten, dann man benötigt keinen Treibstoff, um sie zu benutzen. Zudem sind sie technisch einfacher gebaut. Eine günstige Variante ist die Mitgliedschaft in einem Verein, wenn man als Hobby fliegen möchte.

Zivile Luftfahrt

Die Zivile Luftfahrt ist das Gegenstück zur Militärischen Luftfahrt. Zur Militärischen Luftfahrt haben wir einen extra Artikel angefertigt, nähere Informationen entnehmen Sie bitte dort.

Der Begriff „Zivile Luftfahrt“ ist ein Sammelbegriff. Vereint werden darunter zum Einen Forschungseinrichtungen sowie Hersteller von Flugzeugen, welche sich die zivile Luftfahrt zur Aufgabe gemacht haben. Zum Anderen bezeichnet man damit die land – und seegestützte zu zivilen Zwecken stattfindende Luftfahrt, wie etwa die Überwachung von Wetter und Verkehr oder der Transport von Passagieren sowie von Gütern. Der größte Bereich der Zivilen Luftfahrt wird Allgemeine Luftfahrt genannt (s. Artikel über Allgemeine Luftfahrt). Nicht verwechseln darf man sie mit der gewerblichen Luftfahrt, welche die Beförderung von Post, Passagieren oder Fracht bezeichnet, die entgeltlich ist.

Natürlich muss auch die Zivile Luftfahrt nach gewissen Regeln ablaufen. Um diese zu standardisieren, wurde die ICAO gegründet, die International Civil Aviation Organization (Internationale Zivilluftfahrtorganisation). Ihre Gründung basiert auf dem Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt, welches am 7. Dezember 1944 abgeschlossen wurde. Man nennt dies auch das Chicagoer Abkommen. Der Hauptsitz der ICAO ist in Montréal in Kanada. Die ICAO umfasst 190 Staaten als Mitglieder.

Die ICAO spricht Richtlinien sowie Empfehlungen aus, die dann von den teilnehmenden Ländern umgesetzt werden – mit eventuellen Modifikationen. Erwähnenswert ist auch, dass sich auch viele Staaten, die keine offiziellen Mitglieder sind, an diesen Empfehlungen orientieren und diese anwenden. In der Nähe von Paris ist das Büro, welches für Europa verantwortlich ist. Deutschland wird, was dies betrifft, durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung vertreten (BMVBS).

Zu den wichtigsten Aufgaben der Organisation gehören unter anderem die Entwicklung von Infrastrukturen, die Regelung von internationalen Verkehrsrechten, das Erarbeiten der Richtlinien und Empfehlungen, eine Definition von Grenzwerten, was die Fluglärmemissionen betrifft, sowie die Entwicklung von Standards für Reisedokumente, die maschinenlesbar sind (z.B. die neuen Personalausweise, welche biometrische Daten enthalten).

Militärische Luftfahrt

Als Militärische Luftfahrt wird die Luftfahrt bezeichnet, welche militärischen Zwecken dient, wie etwa der Transport von Material und Personen, der Einsatz militärischer Luftfahrzeuge für defensive, offensive oder unterstützende Operationen innerhalb eines Luftkriegs oder die Überwachung und Aufklärung.

Schon im Ersten Weltkrieg hat man die damals recht neu erfundenen Flugzeuge eingesetzt. Während des Zweiten Weltkrieges hat die Überlegenheit in der Luft eine große Rolle gespielt. Der Golfkrieg wurde zum großen Teil auch aus der Luft geführt. Durch den guten Einsatz von Kampfflugzeugen kann man es schaffen, eine Luftüberlegenheit für ein Krisengebiet zu gewinnen. Dies bzw. auch die totale Kontrolle des ganzen Luftraumes von einem Krisengebiet hat einen hohen Stellenwert, denn man kann dadurch einerseits eine gute Aufklärung über die Stärke des Gegners, seine Standorte sowie seine Operationen bekommen, andererseits kann man dadurch auch selbst gezielte, wirkungsvolle Angriffe ausführen.

Zu den weiteren Aufgaben der Militärischen Luftfahrt gehört auch der Transport von Material und Personen in entlegenere Gebiete und auch deren Ausflug, falls ein Rückzug bevorsteht. Wenn es um Aktionen in geringerer Entfernung geht, können diese auch von Hubschraubern ausgeführt werden. Ein Flugzeugträger kann große Mengen an Flugzeugen in die Nähe des Kampfgebietes bringen und auch die Verpflegung für die dort stationierten Menschen gewährleisten. Durch gewisse Vorrichtungen kann eine Militärflugmaschine auch in der Luft tanken.

Es gibt verschiedene Arten militärischer Luftfahrzeuge. Sie werden von Teilstreitkräften betrieben, zum Beispiel dem Heer, der Marine oder der Luftwaffe. Hierbei unterscheidet man Jagdbomber, Jagdflugzeuge, Kampfflugzeuge, Bomber, Aufklärungsflugzeuge, Tankflugzeuge zur Luftbetankung, Hubschrauber, Transportflugzeuge, Senkrechtstarter sowie Trägergestützte Flugzeuge. Im Zweiten Weltkrieg wurden Sturzkampfflugzeuge und Schlachtflugzeuge verwendet.

Der Krieg in der Luft dient der Bekämpfung der feindlichen Flugzeuge mit eigenen Jagdflugzeugen sowie der bodengestützten Flugabwehr. Von einem Krieg aus der Luft spricht man, wenn man die Aufklärung miteinbezieht, sowie das Bekämpfen von Bodenzielen und gegnerischen Luftstreitkräften am Boden. Dies geschieht durch Bomber und Aufklärungsflugzeuge.

Luftfahrtgesetz

Das Luftverkehrsrecht, Luftrecht beziehungsweise Luftfahrtrecht ist ein Rechtsgebiet, welches sich mit den Verordnungen, Gesetzen sowie anderen rechtlichen Fragen im Bezug auf die Luftfahrt auseinandersetzt. Man unterscheidet hierbei zwischen Belange auf staatlicher und internationaler Ebene.

Wenn es um staatliche Belange geht (als Beispiel ist hier die Lufthoheit zu nennen), so ist zuerst das staatliche Recht verantwortlich. Speziell für die Bundesrepublik Deutschland gibt es hier einige Verordnungen und Gesetzeswerke. So regelt das Luftverkehrgesetz (LuftVG) etwa die Nutzung des Luftraums durch Luftfahrzeuge. Für die Gefahrabwehr ist das Luftsicherheitsgesetz (LuftSiG) zuständig und die Untersuchungen von Störungen und Unfällen beim Betrieb von zivilen Luftfahrzeugen wird durch das Flugunfall-Untersuchungs-Gesetz geregelt (FlUUG). Für die Staaten Österreich, Liechtenstein und die Schweiz gelten das Luftfahrtgesetz (LFG) als zentrales, nationales Regelwerk

Für internationale Belange (wenn mehrere Staaten betroffen sind, wie etwa bei der Nutzung fremden Luftraums) bezieht man sich auf internationale Abkommen zum Beispiel das Chicagoer Abkommen des Jahres 1944 (für die Gründung der ICAO, der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation) oder auf das Montrealer Übereinkommen (1999). Man regelt den Luftverkehr zwischen Staaten meistens auf Basis bilateraler Luftverkehrsabkommen. Darin werden von beiden Vertragspartnern gegenseitige Rechte (wie etwa die Freiheit in der Luft) eingeräumt.

Beispiel: Das Luftverkehrsgesetz
Als Grundlage für die Gesetzgebung im Bereich Luftverkehr in Deutschland gilt dieses Gesetz. Hier soll es in seinen Abschnitten im Überblick vorgestellt werden:

Abschnitt 1: Hier dreht sich alles um Luftfahrzeuge sowie Luftfahrtpersonal, um Flugplätze, um Luftfahrtunternehmen sowie – veranstaltungen, um die Verkehrsvorschriften, die Flughafenkoordinierung, Flugsicherung sowie den Flugwetterdienst. Außerdem um die vorzeitige Besitzeinweisung und die Enteignung sowie um gemeinsame Vorschriften.

Abschnitt 2: Der 2. Abschnitt regelt die Haftung für Personen sowie Dinge, welche nicht im Luftfahrzeug transportiert werden, natürlich auch die Haftung für Menschen und deren Gepäck, die im Luftfahrzeug transportiert werden, sowie die Haftung für eine Beförderung, welche verspätet ist. Auch andere Haftungsfragen werden hier geklärt, zum Beispiel für Belange der militärischen Luftfahrzeuge

Abschnitt 3: Er befasst sich ausschließlich mit den Straf – und Busgeldvorschriften

Abschnitt 4: Thematisiert Luftfahrtdateien (Luftsportgeräteverzeichnis, Luftfahrzeugrolle)

Abschnitt 5: Dieser 5. Abschnitt klärt über Übergangsregelungen auf

Luftfahrtmuseum

Sie interessieren sich für Luftfahrt oder üben sogar ein Hobby aus, dass damit in engem Zusammenhang steht, wie etwa das Segelfliegen oder den Modellbau? Vielleicht haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, ein Luftfahrtmuseum zu besuchen, um neue Eindrücke zu gewinnen und sich intensiver mit der Thematik auseinander zu setzen? Dann möchten wir Ihnen hier zeigen, wo Sie dies tun können.

In Deutschland gibt es beispielsweise das Luftfahrt-Museum Laatzen-Hannover. Hier findet eine ständige Ausstellung rund um das Thema Luftfahrt und seine Geschichte statt. 36 Flugzeuge, 30 Kolbenmotoren und Strahltriebwerke sowie 673 Flugzeugmodelle sind hier auf einer Ausstellungsfläche, die 3500 Quadratmeter beträgt, ausgestellt. Das Museum hat für Sie immer von Dienstag bis Sonntag geöffnet, nämlich zwischen 10 und 17 Uhr.

Innerhalb der Ausstellung gibt es einige Themenbereiche, die man als Schwerpunkte hervorheben kann. Dort gibt es zum Beispiel Sequenzen über die Frühzeit der Luftfahrt oder die Bergung der Ju 52 am Polarkreis, sowie über die Geschichte des Segelflugs. Außerdem werden tollkühne Piloten und auch die Frauen in der Luftfahrt hervorgehoben. Eindrucksvoll wird auch die Luftfahrt während des Zweiten Weltkriegs und im Kalten Krieg dargestellt.

Als besondere Highlights des Museums kann man ein sehr seltenes Original JUMO 004A-Strahltriebwerk bestaunen, einen Teilrumpf der Ju52 begehen und eine Spitfire hautnah sehen. Außerdem hat die Ausstellung noch eine Messerschmitt Bf 109 und eine Focke-Wulf Fw zu bieten. Auch eine Starfighter aus der Nachkriegszeit sowie eine MiG-15 aus der selben Zeit kann man sich ansehen.

Auch sehenswert ist das Luftfahrtsmuseum Finowfurth in der Nähe von Berlin, welches sich durch seinen Erlebnischarakter auszeichnet. Oder kommen Sie nach Wernigerode und bestaunen Sie eine Ausstellung auf mehr als 5000 Quadratmetern im Museum für Luftfahrt und Technik! Auch in Rotheburg gibt es etwas zu Sehen für Flugzeug-Fans: Kommen Sie in die Ausstellung des Luftfahrttechnischen Museumsvereins Rothenburg e.V.! Viel Spaß wünschen wir Ihnen bei Ihrem Ausflug!

Luftfahrtbedarf

Um ein Flugzeug sicher zu starten, zu Fliegen und auch sicher wieder auf die Erde zu bringen, benötigt ein Pilot neben einer fundierten Ausbildung im Fliegen auch spezielles Zubehör. Was dazu gehört, möchten wir hier im Folgenden einmal zusammenstellen:

Wichtig sind  Brillen (als Schutz gegen starke Sonneneinstrahlung), Navigationsgeräte, Headsets und Itercoms, die Bekleidung, Koffer und Taschen für das eigene Gepäck, GPS und Zubehör, Uhren und Chronographen, Kniebtretter, Cockpitzubehör und Handgeräte / Mobile Geräte (zum Beispiel ein Windmesser).  Navigationsgeräte oder Karten sind vor allem auch wichtig für Segelflieger, damit Sie ihren genauen Standort mitteilen können. Auch empfehlenswert ist es, eine Schutzhülle für das Flugbuch zu kaufen.

Vor einem Flug sollte man sich immer noch einmal vergewissern, dass man alles eingepackt hat. Vor allem bei Flügen, die mehrere Stunden dauern, sollte gerade auch ein Segelflieger an alles denken, denn er hat z.B. keine Möglichkeit, zwischendurch einmal auf die Toilette zu gehen – er muss eine andere Lösung zur herkömmlichen Bordkabine finden, um sein Geschäft zu verrichten. Trotzdem sollte man auch als Segelflieger recht viel trinken und somit auch für eine Halterung der Getränke sorgen, schließlich erfordert das Fliegen Konzentration. Denken Sie in diesem Zusammenhang auch an eine Kopfbedeckung um eine übermäßige Belastung durch die Sonne zu vermeiden.

Auch gibt es für verschiedenste Bedürfnisse konzipiertes Zubehör für das Cockpit, eben z.B. ein Trinksystem, ein Noturinal oder eine Fußheizung. Ein Pilot sollte zudem immer eine Cockpitleuchte mit sich führen, man kann nie wissen!! Und natürlich dürfen die Karten nicht außer Reichweite sein! Flugzubehör bekommen Sie im Fachhandel oder über das Internet. Haben Sie Fragen zu einzelnen Produkten, kann man Sie dort sicherlich gut beraten. Gerade auch als Vereinsmitglied ist es sinnvoll, über die Teilung der Kosten und der technischen Geräte mit einem anderen Vereinsfreund nachzudenken. Dies bietet sich vor allem bei den Karten oder einem Navigationssystem an.

Bordgeräte & Zubehör

Innerhalb eines Flugzeugs spricht man von der sogenannten Betriebsausrüstung. Diese schließt alle bordseitigen Komponenten mit ein, welche nicht zum Triebwerk und Flugwerk dazugehören und die man zum sicheren Fliegen bis einschließlich zur Landung benötigt. Zu diesen Komponenten zählen somit Instrumente zur Überwachung der Fluglage, der Zustände der Triebwerke und des Flugs, Instrumente, die bei der Navigation helfen, Kommunikationsgeräte, Warnsysteme, Systeme zur Versorgung sowie die Sicherheitsausrüstung bzw. auch eine Sonderausrüstung. Man bezeichnet diesen elektronischen Teil der Betriebsausrüstung auch als Avionik.

Mittlerweile werden von einigen Fachautoren das Steuerwerk bzw. die Steuerung nicht mehr mit zum Flugwerk hinzu gezählt, sondern auch zur Betriebsausrüstung, denn bei einem modernen Flugzeug wird die Steuerung ziemlich von den Bordrechnern und den Sensoren der Betriebsausrüstung beeinflusst. Je nach Art des Flugzeugs unterscheiden sich die Ausführungen in der Steuerung bzw. im Cockpit. Nähere Informationen, zu dem Flugzeugtyp, den Sie suchen, finden Sie wahrscheinlich im Internet. Hier würden die Beschreibungen den Rahmen sprengen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, wie lange solche Flugzeuge eigentlich im Einsatz sind? Gewöhnliche Verkehrsflugzeuge sind so gebaut, dass man etwa 50.000 Flüge mit ihnen absolvieren kann, wenn sie regelmäßig gewartet werden. Dies entspricht etwa 5-10 Starts am Tag in einer Zeitspanne von 10 bis 20 Jahren. Um die Sicherheit zusätzlich zu gewähren, erfolgt zusätzlich der D-Check (das Flugzeug wird freigelegt bis zur Grundstruktur, was einer Grundüberholung nahe kommt), welcher nach etwa 8 Jahren bzw. etwa 30.000 Flugstunden durchgeführt wird.

Die Turbinen des Flugzeugs werden im Allgemeinen nach etwa 20.000 Flugstunden gewartet. Enorm ist auch die Bodenleistung des Flugzeugs, während seiner Lebenszeit, denn schließlich legt es pro Flug etwa 5km zurück (für Start bzw. Landung). Dies macht am Ende etwa eine Kilometerleistung von über 250.000 km! Man konzipiert Militärflugzeuge auch für eine Einsatzzeit, die bei etwa 15 Jahren liegt. Jedoch liegt hier die Flugstundenzahl nur bei 5000 bis 8000 Flugstunden.

Flugplatzausrüstung

Sie gehören einem Verein an, zum Beispiel einem Segelfliegerverein und möchten neue Ausrüstung für den Flugplatz kaufen? Dann werden Sie beim Blick ins Branchenbuch oder ins Internet sicherlich einen geeigneten Händler finden, der Sie gut beraten kann, was den Kauf betrifft. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen noch einmal die Grundausstattung für einen Flugplatz zeigen:

Wetterstation: Eine Wetterstation nimmt die Daten des aktuellen Wetters auf, zum Beispiel die Windstärke, die beim Segelflug von besonderer Bedeutung ist. Mit einem solchen Gerät können neben der Windrichtung und – geschwindigkeit auch der Luftdruck, der Taupunkt, die relative Luftfeuchtigkeit innen und außen und die Niederschlagsmenge gemessen und angezeigt werden. Zusätzlich verfügen sie über eine Funkuhranzeige. Ausgewertet werden können die ermittelten Daten anschließend am PC.

Windenschleppseil: Benötigt man zum Start eines Segelflugzeuges, da es von einem Seil gezogen wird. Wird auf dem Boden ausgelegt.

Windsack: Zeigt die Windstärke an. Genauer gemessen wird dies natürlich mit einer Wetterstation.

Flugzeugschleppseile und das dafür passende Zubehör, wie etwa Abschlussringe. Meist sind diese in den Farben Orange oder Rot zu finden, damit man sie auf dem Rasen gut erkennen kann.

Markierungen sind wichtig, um die Orientierung zu gewähren.

Neben diesen Ausrüstungsgegenständen sollte jeder Flieger natürlich auch seine eigene Ausrüstung mit an Bord haben, wie etwa ausreichend Getränke oder eine Landkarte. Hierzu finden Sie weitere Informationen unter dem Punkt „Luftfahrtbedarf“. Was Sie sonst an Ausrüstung benötigen, hängt von der Art und Größe des Flugplatzes ab. Möchten Sie dort beispielsweise auch selbst Flugzeuge reparieren und diese dort pflegen, so gibt es bei den Herstellern auch spezielle Produkte für diesen Bereich, zum Beispiel Polituren oder Mittel zum Entfernen von Kratzern.

Wie bei allen anderen Themen gilt: Sind Sie sich unsicher, ob Sie das Richtige kaufen, lassen Sie sich von einem Fachhändler beraten oder fragen Sie jemanden aus dem Verein, der sich mit der Thematik gut auskennt, zum Beispiel, weil er/ sie schon viele Erfahrungen im Bereich Fliegen gesammelt hat.