Bordgeräte & Zubehör

Innerhalb eines Flugzeugs spricht man von der sogenannten Betriebsausrüstung. Diese schließt alle bordseitigen Komponenten mit ein, welche nicht zum Triebwerk und Flugwerk dazugehören und die man zum sicheren Fliegen bis einschließlich zur Landung benötigt. Zu diesen Komponenten zählen somit Instrumente zur Überwachung der Fluglage, der Zustände der Triebwerke und des Flugs, Instrumente, die bei der Navigation helfen, Kommunikationsgeräte, Warnsysteme, Systeme zur Versorgung sowie die Sicherheitsausrüstung bzw. auch eine Sonderausrüstung. Man bezeichnet diesen elektronischen Teil der Betriebsausrüstung auch als Avionik.

Mittlerweile werden von einigen Fachautoren das Steuerwerk bzw. die Steuerung nicht mehr mit zum Flugwerk hinzu gezählt, sondern auch zur Betriebsausrüstung, denn bei einem modernen Flugzeug wird die Steuerung ziemlich von den Bordrechnern und den Sensoren der Betriebsausrüstung beeinflusst. Je nach Art des Flugzeugs unterscheiden sich die Ausführungen in der Steuerung bzw. im Cockpit. Nähere Informationen, zu dem Flugzeugtyp, den Sie suchen, finden Sie wahrscheinlich im Internet. Hier würden die Beschreibungen den Rahmen sprengen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, wie lange solche Flugzeuge eigentlich im Einsatz sind? Gewöhnliche Verkehrsflugzeuge sind so gebaut, dass man etwa 50.000 Flüge mit ihnen absolvieren kann, wenn sie regelmäßig gewartet werden. Dies entspricht etwa 5-10 Starts am Tag in einer Zeitspanne von 10 bis 20 Jahren. Um die Sicherheit zusätzlich zu gewähren, erfolgt zusätzlich der D-Check (das Flugzeug wird freigelegt bis zur Grundstruktur, was einer Grundüberholung nahe kommt), welcher nach etwa 8 Jahren bzw. etwa 30.000 Flugstunden durchgeführt wird.

Die Turbinen des Flugzeugs werden im Allgemeinen nach etwa 20.000 Flugstunden gewartet. Enorm ist auch die Bodenleistung des Flugzeugs, während seiner Lebenszeit, denn schließlich legt es pro Flug etwa 5km zurück (für Start bzw. Landung). Dies macht am Ende etwa eine Kilometerleistung von über 250.000 km! Man konzipiert Militärflugzeuge auch für eine Einsatzzeit, die bei etwa 15 Jahren liegt. Jedoch liegt hier die Flugstundenzahl nur bei 5000 bis 8000 Flugstunden.

Flugplatzausrüstung

Sie gehören einem Verein an, zum Beispiel einem Segelfliegerverein und möchten neue Ausrüstung für den Flugplatz kaufen? Dann werden Sie beim Blick ins Branchenbuch oder ins Internet sicherlich einen geeigneten Händler finden, der Sie gut beraten kann, was den Kauf betrifft. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen noch einmal die Grundausstattung für einen Flugplatz zeigen:

Wetterstation: Eine Wetterstation nimmt die Daten des aktuellen Wetters auf, zum Beispiel die Windstärke, die beim Segelflug von besonderer Bedeutung ist. Mit einem solchen Gerät können neben der Windrichtung und – geschwindigkeit auch der Luftdruck, der Taupunkt, die relative Luftfeuchtigkeit innen und außen und die Niederschlagsmenge gemessen und angezeigt werden. Zusätzlich verfügen sie über eine Funkuhranzeige. Ausgewertet werden können die ermittelten Daten anschließend am PC.

Windenschleppseil: Benötigt man zum Start eines Segelflugzeuges, da es von einem Seil gezogen wird. Wird auf dem Boden ausgelegt.

Windsack: Zeigt die Windstärke an. Genauer gemessen wird dies natürlich mit einer Wetterstation.

Flugzeugschleppseile und das dafür passende Zubehör, wie etwa Abschlussringe. Meist sind diese in den Farben Orange oder Rot zu finden, damit man sie auf dem Rasen gut erkennen kann.

Markierungen sind wichtig, um die Orientierung zu gewähren.

Neben diesen Ausrüstungsgegenständen sollte jeder Flieger natürlich auch seine eigene Ausrüstung mit an Bord haben, wie etwa ausreichend Getränke oder eine Landkarte. Hierzu finden Sie weitere Informationen unter dem Punkt „Luftfahrtbedarf“. Was Sie sonst an Ausrüstung benötigen, hängt von der Art und Größe des Flugplatzes ab. Möchten Sie dort beispielsweise auch selbst Flugzeuge reparieren und diese dort pflegen, so gibt es bei den Herstellern auch spezielle Produkte für diesen Bereich, zum Beispiel Polituren oder Mittel zum Entfernen von Kratzern.

Wie bei allen anderen Themen gilt: Sind Sie sich unsicher, ob Sie das Richtige kaufen, lassen Sie sich von einem Fachhändler beraten oder fragen Sie jemanden aus dem Verein, der sich mit der Thematik gut auskennt, zum Beispiel, weil er/ sie schon viele Erfahrungen im Bereich Fliegen gesammelt hat.

Bekleidung

Wer in der Luftfahrt arbeitet, der benötigt ganz spezielle Arbeitskleidung, egal, ob als Steward/Stewardess, als Pilot/in oder als Bodenpersonal. Diese Arbeitskleidung kann man bei speziellen Bekleidungsherstellern bekommen, die sich auf Berufsbekleidung spezialisiert haben.

Doch wie ist dies eigentlich bei Personen, die Fliegen als Hobby betreiben? Benötigt man hierfür auch eine spezielle Bekleidung? Wir können Sie beruhigen: Sie können beim Fliegen in einem Segelflugzeug ganz normale Kleidung tragen. Wie dick Sie sich anziehen, ist davon abhängig, zu welcher Jahreszeit Sie in welcher Gegend fliegen und wie viel Uhr es ist, denn schließlich ist es am frühen Morgen noch kälter als mittags.

Es gibt hierbei keine Regeln, allerdings ist es vielleicht hilfreich, wenn Sie sich einmal mit den Kollegen auf dem Flugplatz oder mit anderen Segelfliegern im Internet darüber austauschen, was sie beim Fliegen tragen. Sicherlich gibt es die eine oder andere Kleidung, mit der manche Flieger eher weniger gute Erfahrungen gemacht haben. Aus persönlicher Erfahrung können wir Ihnen empfehlen, keinen Geldbeutel oder andere Gegenstände in den Hosentaschen zu haben, da dies auf Dauer unbequem werden kann.

Außerdem sollten Sie im Gepäckfach noch etwas zum Überziehen mitnehmen, denn es können sich lange Wartezeiten anbahnen, bis jemand Sie wieder abholt, wenn Sie etwas weit von Zuhause gelandet sind. Die Wahl der Schuhe hängt vom Typ des Flugzeugs ab und davon, ob Sie zur Steuerung des Flugzeugs recht viel Feingefühl in den Füßen haben müssen. Ansonsten sind Trekkingschuhe ziemlich bequem und die Füße können atmen. Denken Sie auch unbedingt an eine Sonnenbrille und eine Kopfbedeckung!!

Wertvoll ist sicherlich auch der Gedanke, auf Sportkleidung zu wechseln. Diese ist besonders atmungsaktiv und hat den Vorteil, dass man sich nicht unterkühlt, wenn man schwitzt. Sonst könnte man sich leicht erkälten (was z.B. passiert, wenn man Baumwolle trägt, schwitzt und nichts zum Wechseln dabei hat, vor allem, wenn der Wind geht).

Mit dem Flugzeug schnell verreisen

Wenn es einmal schnell gehen muss, ist ein Flugzeug wahrscheinlich die sicherste und zügigste Reisemöglichkeit, vor allem für Reiseverbindungen, die über die eigene Landesgrenze hinaus gehen. Für viele Flüge innerhalb Europas muss man beispielsweise nicht einmal umsteigen, da für diese Strecken Direktflüge existieren. Es gibt verschiedene Gründe für solche Flugreisen, auch, wenn man einmal von Geschäftsreisen oder Urlaubsreisen absieht.

Wer zum Beispiel in eine neue Stadt umzieht, und sich auf die Suche nach einem neuen Heim machen möchte, der kann mit dem Flugzeug schnell vor Ort sein und sich Immobilien anschauen. Um in der neuen Stadt arbeiten zu können, müssen neben dem Wohnung mieten auch andere Aufgaben erledigt werden, zum Beispiel muss man sich im Bürgerbüro anmelden oder bereits vor dem Umzug einmal grob die Gegend erforschen. Es ist schließlich nötig zu wissen, wo sich der nächste Supermarkt befindet!

Die Reise mit dem Flugzeug ist auch sinnvoll, wenn man spontan seine Familie besuchen mag, die am anderen Ende des Landes oder in einem anderen europäischen Land wohnt. Dies kann zum Beispiel bei Notfällen der Fall sein, wie etwa, wenn einem Familienmitglied etwas zugestoßen ist. Mithilfe des Flugverkehrs kann man recht schnell bei seinen Angehörigen sein und ihnen zur Seite stehen.

Für unsere Politiker ist das Flugzeug natürlich auch nicht mehr weg zu denken. Häufig sind die unterwegs, um an wichtigen Veranstaltungen im In- und Ausland teilzunehmen. Dies können Staatsbesuche, Beerdigungen oder Parteitage sein.

Manchmal müssen Politiker an einem Tag zwischen mehreren Ländern hin und her reisen. Das ist es natürlich im Besonderen erforderlich, schnell von einem Ort zum anderen zu kommen. Des Weiteren kann das Reisen durch das Nutzen des Flugverkehrs entspannter ablaufen, als würden alle mit dem PKW verreisen.

Es gibt natürlich auch Zeiten innerhalb eines Jahres, an denen besonders viel Trubel auf den Flughäfen herrscht. An Feiertagen wie etwa zur Weihnachtszeit oder in den Ferien ist mit mehr Andrang zu rechnen. Wenn Sie zu den Menschen gehören, die Menschenmassen nicht besonders ausstehen können, sollten Sie die Flughäfen an diesen Tagen meiden.

Umfrage: Warum fliegen Sie?

Überall auf dieser Erde ist täglich Hochbetrieb an allen Flughäfen. Die Passagiere der Flugzeuge haben hierbei ihre ganz persönlichen Gründe für ihre Flugreisen. Bei einigen mag es ein geschäftlicher Grund sein, andere sind vielleicht gerade dabei, eine Urlaubsreise anzutreten. Wir fragten einmal ein paar Passagiere am Frankfurter Flughafen, warum sie flogen und wohin. Die Antworten können Sie hier lesen.

Herbert, 52 Jahre: „Ich bin geschäftlich unterwegs nach Stuttgart. Tätig bin ich in der Heizöl-Branche. Gerade bin ich unterwegs zu einem potentiellen Neukunden. Unsere Kunden sind in ganz Deutschland zu finden, daher fliege ich regelmäßig durch die BRD.“

Anne, 24 Jahre: „Ich bin unterwegs nach Chile, um eine Freundin zu besuchen, die dort gerade für 2 Auslandssemester studiert. Ich werde insgesamt etwa 2 Wochen dort bleiben. Wir haben uns seit 3 Monaten nicht mehr gesehen, daher bin ich schon total aufgeregt, weil ich mich so auf unser Wiedersehen freue!“

Benedikt, 31 Jahre: „Ich fliege heute nach Paris zu meiner Freundin. Aktuell sind wir räumlich getrennt, da sie für ein Projekt in Paris arbeiten muss. Aber das ist eigentlich nicht so schlimm, denn ansonsten wohnen wir bereits zusammen. Außerdem ist die Entfernung Frankfurt-Paris ja wirklich gering. Eine Fernbeziehung beispielsweise nach China würde ich sicherlich nicht aushalten können.“

Therese, 61 Jahre: „Ich fliege heute mit meinem Mann in den Urlaub. Wir wollten schon immer einmal nach Schweden. Und wir werden ja schließlich auch nicht jünger, weswegen wir uns auch rasch dazu entschlossen haben, diese Reise anzutreten. Ich bin schon sehr gespannt, vielleicht sehen wir sogar einen Elch?!“

Valérie, 29 Jahre: „Ich fliege zu einem Geschäftskunden nach Japan. Ich mag meinen Beruf sehr, weil ich dadurch sehr viel in der Welt herum komme. Es ist nur schwer, einen Partner zu finden, der das alles mitmacht! Aber da habe ich zum Glück den Passenden gefunden!“

Ersatzteile für die Luftfahrt

Der Menschheitstraum vom Fliegen war von Beginn an eine Frage des Materials. Jedes Luftfahrzeug fliegt und fällt letztendlich mit dem Verhältnis von Gewicht und Stabilität. Schon die antiken griechischen Sagen wussten von Konstruktionsmängeln zu berichten: Ikarus, der fliegende Flüchtling aus der antiken griechischen Sage, wäre mit Sicherheit in Griechenland angekommen, wenn der Klebstoff seiner Flügelbespannung nicht versagt hätte. Und der Sonnenwagen des Sonnengottes Helios mit seinen vier Pferden muss eine trickreiche Kiste gewesen sein: Als jemand anders als Helios selbst dessen Urkräfte lenken wollte, nämlich sein Sohn Phaeton, soll hinterher halb Griechenland in Flammen gestanden haben.

Kein anderes Verkehrssystem ist so sehr den Gesetzen der Physik anvertraut wie die Luftfahrt. Und nirgendwo sonst ist der alte Satz „Ein Ganzes ist stets mehr als nur die Summe seiner Einzelteile“ so zeitlos aktuell wie auf den Flughäfen unserer Zeit. Die Summe all der Kräfte, die vom Start bis zur Landung auf ein Flugzeug und jedes seiner Einzelteile einwirkt, ist für menschliche Begriffe kaum fassbar. Nur eine harmonische Konstruktion kann diesen Belastungen auf Dauer standhalten. Dazu gehört die Vermeidung jeder unnötigen Eigenvibration, was durch den Einsatz hochspezialisierter Bauteile wie z.B. Linearkugellager erreicht werden soll. Doch jedes dieser Bauteile muss regelmäßig geprüft und beim geringsten Schaden oder Verschleiß gewechselt werden: Jeder Fehler an einem noch so kleinen Werkstück kann tödliche Folgen haben – für die eigene Maschine, aber auch für andere. Zwei Beispiele mögen genügen:

Am 27.Mai 1937 hielt die Drahtkabel-Verspannung des Luftschiffs „Hindenburg“ einer Gewitterbö nicht stand. Eines der Kabel riss entzwei, die jäh gelöste Spannung entlud sich in einem Peitschenhieb, der eine dicke Segeltuchwand zerfetzte wie Zeitungspapier. Aus dem Schlitz entströmte der hochkonzentrierte Wasserstoff des Zeppelins, der beim ersten Funken hochging – das Ende des ersten regelmäßigen Transatlantik-Dienstes.

Noch schlimmere Folgen hatte die Lamelle, die am 25.Juli 2000 auf dem Pariser Flughafen „Charles de Gaulle“ aus dem Triebwerk einer startenden Continental-Boeing geschleudert wurde. Sie landete unbemerkt auf dem Rollfeld und zerfetzte den Reifen der direkt hinter ihr startenden Concorde-Maschine. Deren Kerosintanks wurden von den Gummistücken zerrissen, der Absturz in ein Hotel tötete insgesamt 113 Menschen und lässt die Justiz bis heute nicht zur Ruhe kommen.

Aus diesem Grund gehören Ersatzteile für Luftfahrzeuge weltweit zu den am strengsten kontrollierten Produkten der Maschinenbau-Industrie. Was sich im Luftverkehr bewährt hat, findet auf der Erde überall Verwendung. Die oben erwähnten Linearkugellager etwa sind, durch ihre stetige Weiterentwicklung für Flugzeuge, sozusagen in früher ungeahnte Qualitäts-Höhen emporgetragen worden.